Freitag, 6. Mai 2016

über Nacht am Sylvensteinspeicher - Teil 2

...die Sonne kommt...

Heute erzähle ich euch, wie es am Morgen am Sylvensteinspeicher weiter ging.

Gegen 5:00 Uhr sind wir wieder aus dem Auto ausgestiegen. Immerhin war das Morgengrauen schon zu sehen und der Mond stand noch am Himmel. Zwischenzeitlich sind die Temperaturen weiter gefallen und es zog Nebel aus den Bergen über den See. Ich denke wir hatten zu dem Zeitpunkt noch bei ca. 2 Grad.

Mich wollte von einer bestimmten Stelle oberhalb vom See auf die Brücke herunter fotografieren und ist auch gleich los um dort hin zu kommen. Nun war ich erstmal wieder allein am See. Ich habe dann erstmal ein 360x180 Grad Panorama von der selben Stelle gemacht, wie das Panorama in der Nacht.

Hier für euch mal ein Ausschnitt aus dem Panorama...


...das finde ich so toll, dass ich es gleich an Novoflex gesendet habe, als meine erste Einreichung für den Panoramawettbewerb.

Hier habe ich auch noch die virtuelle Tour...


Während der Aufnahmen für das Panorama habe ich am See unten ein paar Ruderboote ankern sehen. Mein nächster Weg führte mich dann auch genau dort hin. Hier habe ich mir gleich gedacht, dass die Boote im Vordergrund einen super Bildaufbau möglich machen sollten.

Hier mal eines der ersten Bilder. Man sieht sehr schön was ich meine. Ohne die Boote wäre das Bild langweilig...


Ich habe dann auch die ganze Ausrüstung zusammengesucht und in der nähe der Boote zusammengetragen. Dort habe ich dann auch ein paar Handybilder von der Ausrüstung gemacht.

Ich hatte schon erwähnt, dass es kalt war - oder???

Novoflex Panorama SLIM auf der Tasche der Stative

f-stop LOKA - alles voller Eis (nicht das zum Essen)

Zu dieser Zeit kam der Michi auch von seinem kleinen Ausflug wieder. Ab nun haben wir wieder gemeinsam fotografiert.

Für euch interessierte Blogleser habe ich auch die Stative und Kameras fotografiert, so wie ich es vor Ort aufgebaut hatte. Natürlich wollte wir Sonnenaufgang fotografieren, aber auf die Boote wollte ich im Bild nicht verzichten. Also haben wir uns eine Stelle gesucht von wo aus alles gepasst hat.
Ich habe die Stative so positioniert, dass ich mit den Kameras eine Quer- und eine Hochformataufnahme gleichzeitig machen kann. So habe ich dann die Wahl welches der Bilder ich die Für die Bearbeitung hernehme...


ja, klar - warmer Tee darf bei solchen Aktionen nicht fehlen...!

Und hier habe ich für euch nun die Bilder von dort. Als der Sonnenaufgang langsam über die Berge kam, zeichnete das Morgenrot den Nebel schön ein und man bekommt dann solche Bilder hin...


...dadurch, dass das Wasser und der leichte Wind die Boote immer bewegte, hatte man immer neue Motive. Gleichzeitig musste man aber auch aufpassen, dass die Bewegungen das Boot auf den Bilder nicht unscharf zeichnete. Deswegen musste die Belichtungszeiten kürzer sein, weshalb man den Nebel nicht durch eine Langzeitbelichtung weichzeichnen konnte.


Hier noch ein Handypanorama von der Aktion.


Als dann die Sonne sich über den Berg gekämpft hatte, war das Lichtspiel auch schon vorbei.


Wir packten dann alles zusammen und fuhren wieder nach Hause.

So eine Übernachtung an einer Fotolocation ist immer eine Herausforderung - aber es macht Spaß und die Bilder sind echt schön geworden.

In dieser Nacht habe ich gelernt, dass ich für meine Kameras eine kleine Heizung brauche, um die Linsen eisfrei zu halten. Ich werde mich mal umsehen was es gibt und werde berichten. Aber ansonsten hat meine gesamte Ausrüstung diese feuchte Kälte und das Eis super überstanden. Daheim angekommen habe ich erstmal alles akklimatisieren und trocknen lassen und habe anschließend alles gereinigt. Währenddessen wurden die Bilder auf den PC überspielt und ein Kaffee getrunken.