Mittwoch, 4. Mai 2016

über Nacht am Sylvensteinspeicher - Teil 1

...es war ganz schön kalt...

Ich hatte mal wieder Lust mit meinen Freunden gemeinsam fotografieren zu gehen. Es ergab sich aber, dass nur zwei Zeit hatten und das noch zu unterschiedlichen Zeiten. Der eine Michi konnte nur am Abend und der andere Michi konnte erst in der Nacht und wollte den Sonnenaufgang mitnehmen. Also entschloss ich kurzer Hand, die Nacht am Sylvensteinspeicher zu verbringen.

Mit dem ersten Michi fuhr ich um 21:00 Uhr los und wir waren um 22:00 Uhr am See. Erst haben wir uns umgeschaut und haben dann die Ausrüstung geholt und ersten Bilder gemacht.
Ich habe dann auch mal einen so genannten Startrail versucht. Das ist im Grunde eine Langzeitbelichtung in der Nacht.


Während der Zeit der Belichtung bewegt sich der Sternenhimmel weiter (ja ich weiß, dass das die Erde ist die sich dreht) und die Sterne werden zu Streifen.

Dann habe ich mal versucht die Brücke in die Nachtbilder einzubauen. Hierfür habe ich die Brücke von unten mit meiner Hirnbirn ausgeleuchtet...


Hier reichte bereits die schwächste Stellung der Lampe um die Brücke auszuleuchten. 

Gegen 1:00 Uhr ist der Michi dann nach Hause gefahren und hat mich am See zurück gelassen. Ich war aber nicht lange allein. Denn bereits gegen 1:30 Uhr kam der andere Michi. In der  Zwischenzeit habe ich ein 360x180 Grad Panorama erstellt. Wenn ihr euch umschauen wollt, dass klickt bitte auf das Bild...

http://www.familie-melzer.de/blog/panorama/20160430_Sylvenstein/nachts/index.html

Mit dem anderen Michi habe ich auch noch eine Menge Bilder gemacht. Auch sind wir auf die Brücke gegangen. Von dort oben habe ich dann noch ein Panorama aufgenommen - diesmal aber ohne Tour...


Dann habe ich mir gedacht, dass ich, wenn ich schon mal da bin, eines dieser Nachtselfies machen sollte. Dafür habe ich meine Taschenlampe in den Sternenhimmel leuchten lassen und habe mich dann mit einer der beiden Kameras fotografiert. Die Herausforderung dabei ist, dass man während der Aufnahme still zu stehen. Aber das hört sich leichter an als es ist (zumindest für mich). Das hier ist die "beste" Aufnahme - na ja, okay...


Zu diesem Zeitpunkt waren wir schon ganz schön durchfroren. Auch die Kameras litten unter den Temperaturen. Auf alles legte sich ein feuchter Schleier und dieser feuchte Film gefror bei den Temperaturen. Ich versuchte noch die Linsen immer wieder zu trocknen und das Eis zu entfernen, aber das hat dann irgendwann nichts mehr gebracht. Deswegen zogen wir uns zurück ins Auto und haben uns und die Ausrüstung aufgewärmt. Das war kurz nach 3:00 Uhr.

Gegen 5:00 Uhr haben wir uns dann wieder nach draußen gewagt und mussten feststellen, dass es noch kälter geworden ist. Aber der Sonnenaufgang war nicht mehr weit und wir wollte ja noch ein paar Bilder machen.

Wie es weiter ging schreibe ich dann im nächsten Blogpost...