Freitag, 8. Januar 2016

Screencast - Weißabgleich mit dem X-Rite ColorChecker Passport

...Episode 02...


Nachdem ich gerade nicht wirklich zum fotografieren komme, bzw. ich euch nichts Neues zeigen kann, habe ich euch gestern Abend eine weitere kurze Episode meiner Screencastreihe aufgenommen.

Ich zeige euch, wie ich mithilfe des X-Rite ColorChecker Passport den Weißabgleich von Bildern die in einer Mischlichtsituation aufgenommen wurden, im nachhinein in der Bildbearbeitung korrekt einstellen kann.



Den Weißabgleich kann man manchmal vor Ort einfach nicht optimal einstellen. Da gibt es mehrere unterschiedlich Lichtquellen die das Ganze ausleuchten und so einen merkwürdigen Farbstich in den Bildern erzeugen. Klar, könnte man dann auch mit einem Blitz und entsprechenden Verschlusszeiten dieses Mischlicht aussperren. Aber ich bin da oftmals zu bequem und verlasse mich auf den nachträglichen Weißabgleich in der Bildbearbeitung. Mit dem ColorChecker ist das auch kein großer Aufwand - ich möchte meinen, dass es länger dauert einen Blitz korrekt einzustellen so dass das Licht zur Szene passt, als ein Farbprofil von der Software erstellen zu lassen.
Hierfür braucht es nur ein Bild unter den gleichen Lichtbedingungen. Hierfür macht man halt, bevor es mit den eigentlichen Bildern losgeht, ein Foto mit dem ColorChecker Passport recht dominant im Bild.

Hat man dann die Software, welche dem ColorChecker beiliegt, auf dem Computer installiert, ist der Weg zum korrekten Farbprofil nicht mehr weit.

Alles weitere zeige ich euch in meinem heutigen Screencast.




Was ich vergessen habe zu erwähnen ist, dass dieses erstellte Farbprofil nur für die Bilder genutzt werden sollte, die unter den selben Lichtbedingungen, mit der selben Kamera und dem selben Objektiv aufgenommen wurden. Das Farbprofil passt nur dann perfekt.
Wenn ihr also einen Parameter ändert (Licht, Kamera oder Objektiv) solltet ihr ein neues Bild mit dem ColorChecker machen und anschließend ein weiteres Farbprofil erstellen lassen. Wie ihr gesehen habt, hält sich der Aufwand in Grenzen - aber das Ergebnis ist schon sehr genial.

Ich hoffe euch hat es gefallen und ihr kennt nun den Vorteil dieser kleinen bunten Tafel. Außerdem macht es echt was her, wenn Du vor Ort mit dem Teil hantierst. Dein Ansehen als ernstzunehmender Fotograf steigt sofort - und das bekommst Du kostenlos oben drauf... ;-)