Mittwoch, 23. September 2015

Wanderung auf den Jochberg

...Bericht mit Panorama und Zeitraffer...

Letztens war ich mit meinem Freund Maik auf dem Jochberg. Als wir unsere Tour begannen sah es so aus, als wie wenn der Wettergott es nicht so gut mit uns meinte. Die ganze Gegend war in einer regelrechten Nebelsuppe versunken...


Aber je höher wir stiegen, um so deutlicher wurde, dass es oben sonnig sein würde...


Als wir dann eine Stelle auf ca. der Hälfte des Weges erreichten, und wir das erste Mal aus dem Nebel blicken konnten, hatten wir einen guten Blick Richtung Herzogstand...


...schnell noch ein Selfie von den Gipfelsürmern...


...und weiter ging es.

Oben angekommen war ich total überrascht, dass wir am Gipfel allein waren. Offensichtlich hat der dicke Nebel die anderen Wanderer von einer Tour abgehalten. Die Aussicht war aber auch sehr beeindruckend. Wenn man Richtung Süden geschaut hat, konnte man das schöne Wetter und die umliegenden Berge betrachten. Schaute man aber Richtung Norden war bis zum Horizont alles unter dem Nebel verschwunden. Man hatte den Eindruck, man sitzt im Flugzeug und blickt auf die Wolkendecke unter einem...

Auf jeden Fall baute ich sofort das Stativ auf um ein schönes Gipfelpanorama zu erstellen.




Panorama vom Jochberg
Klick auf das Logo für die interaktive Tour...!

Ist das nicht genial. Ich beschloss sofort, dass ich von dort oben einen Zeitraffer aufnehmen möchte. Allein wie die Wolken aus Norden über dem Kesselberg auf den Walchensee "fließen" und dann dort von der Sonne aufgelöst werden, war es für mich wert, in einem Zeitraffer festgehalten zu werden.


Also baute ich mein Stativ an einer Stelle am Gipfel so auf, dass es nicht im Weg steht und dass nicht unbedingt jemand durch das Bild läuft.


...und hier ist auch gleich der Zeitraffer für euch...





Währenddessen haben wir erstmal Brotzeit gemacht und das schöne Wetter genossen.

Später dann habe ich die Kamera etwas verdreht und den Blick Richtung Nordwesten in einem weiteren Zeitraffer festgehalten...


...und auch hier für euch der fertige Zeitraffer...



Ich hoffe, ihr findet es auch so beeindruckend, wie sich die unterschiedlichen Wolkenschichten in unterschiedliche Richtungen bewegen.

Info:
Ach ja - die Zeitraffer zeigen die Szene in ca. 120facher Beschleunigung an. Also eine Sekunde Film entspricht 120 Sekunden Realität.

Nun ja, nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich die Ausrüstung wieder zusammengepackt und wir haben uns auf den Weg zurück zum Auto gemacht. Unten angekommen waren wir auch wieder im Nebel eingehüllt der sich den ganzen restlichen Tag nicht mehr aufgelöst hat. Aber wir hatten die Sonne gesehen und genossen.